Geschichte

Seit über 2.000 Jahren Freizeit

Das OstseeFerienLand ist uraltes Erholungsgebiet. Umfragen unter Gästen ergaben, dass meist schon Eltern, Großeltern und oft genug auch Urururgroßeltern Urlaub im OstseeFerienLand genossen haben. Und da sie schon damals so sehr vom OFL schwärmten kamen auch Freunde und Verwandte. Und da wir hier immer mit der Zeit gehen, gab und gibt es jedes Urlaubs-Mal wieder etwas Neues zu entdecken.

Entstehung

Kennen Sie die OFLer?

Oder: wie das OstseeFerienLand zu seinem Namen kam.

Warum ein kleiner, freizeitliebender Stamm keine Lust hatte, England zu erobern, sich stattdessen im OstseeFerienLand niederließ und was daraus wurde ...

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Norddeutschland kurz nach der Zeitenwende: ein kleiner friedliebender Stamm aus den Tiefen der Geschichte lässt sich nach anstrengender Völkerwanderung in einem Gebiet mit lieblichen Stränden, sanften Hügeln und grünen Wiesen nieder. Sie nannten sich selbst die OFLer, was in ihrer Sprache ungefähr mit „freizeitliebende Müßiggänger“ übersetzt werden kann. Die römischen Geschichtsschreiber nannten sie auch gern „Bade-Nixen“ oder „Freizeit-Angeln“. Sie waren ein Teil des großen Stammesverbandes der Angelsachsen, die unbedingt weiterziehen wollten, um England zu erobern. Dazu hatten die OFLer aber überhaupt keine Lust, denn Sie hatten gerade ihre fünf Siedlungen Grömitz, Kellenhusen und Dahme am Ostseestrand und Grube sowie Lensahn im Achterland gegründet. So zogen die Angelsachsen weiter, wurden Linksfahrer, Teetrinker und Pleitebanker, während die OFLer die nächsten 2.000 Jahre das machten, was sie am besten konnten: Urlaub. Nach und nach kamen andere Menschen vorbei, um sich zu entspannen und so wurde das OFLer-Gebiet zum begehrten Urlaubsziel.

Im Jahr AD 2012 besannen sich die Tourismushäuptlinge der fünf Urlaubsorte auf ihre lange Tradition und gründeten in Anlehnung an den Namen ihrer Vorfahren das OstseeFerienLand, kurz OFL genannt. Sie gingen sogar noch einen Schritt weiter und erklärten sich als unabhängige Freizeitrepublik zur ersten deutschen Urlaubsnation.

Die Unabhängigkeitserklärung:

Der Urlaub des Menschen ist unantastbar

Lesen Sie die sechs Artikel der OFLziellen Verfassung und Sie wollen nie wieder weg!

Verfassung lesen

Kirchen & Klöster

Unsere Kirchen und Klöster: Der liebe Gott meint es gut mit uns

Der heilige Urlaubsgeist liegt über dem OstseeFerienLand. Besuchen Sie das Kloster Cismar und andere altehrwürdige Kirchen.

Kloster Cismar

Klosterdorf Cismar – fröhliche Mönche, Kunst und Kultur

Das ehemalige Benediktinerkloster aus dem 13. Jahrhundert ist ein ganz besonderer Ort der Kunst und Kultur.

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Das ehemalige Benediktinerkloster aus dem 13. Jahrhundert ist ein ganz besonderer Ort der Kunst und Kultur. Aber auch einer der Ursprungsorte des Urlaubsgedankens. Und das kam so: 1177 gründete der Benediktinerorden ein Kloster in Lübeck. Die dort lebenden Mönche und Nonnen waren aber mehr an Freizeit und Entspannung interessiert, als an Zucht und Ordnung. Also verbannte Graf Adolf IV von Holstein die lebenslustigen Kirchenmänner und-frauen in das neu gegründete Kloster Cismar am Ende einer Ostseebucht. Den Mönchen und Nonnen war es recht, denn in dieser Idylle ließ es sich prächtig leben. Das kann man auch heute noch, 450 Jahre nach Auflösung des Klosters. Die zweitgrößte Klosteranlage Schleswig-Holsteins, erbaut im Stil der norddeutschen Backsteingotik ist heute ein Ort der Entspannung und der Inspiration. Zahlreiche Künstler leben und arbeiten in und rund um die Klosteranlage – einige von Ihnen bieten auch Workshops an. Interessante Ausstellungen und nicht zuletzt das alljährliche Klosterfest locken tausende Besucher an und Kulturinteressierte sollten unbedingt an einer der Klosterführungen teilnehmen, wo man in der ehrwürdigen Klosterkirche St. Marien und St. Johannes unter anderem den weltberühmten Reliquienschrein aus dem Jahr 1300 bewundern kann, den ältesten geschnitzten Flügelaltar der Kunstgeschichte.

Die St. Katharinen-Kirche zu Lensahn – Taufe im Pokal

Eindrucksvoll auf einer Anhöhe liegend, beherrscht die St. Katharinen-Kirche das Ortsbild von Lensahn.

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Eindrucksvoll auf einer Anhöhe liegend, beherrscht die St. Katharinen-Kirche das Ortsbild von Lensahn. Der frühgotische Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den ansehnlichsten Dorfkirchen Schleswig-Holsteins. Das gotländische Taufbecken in spätromanisch-frühgotischer Pokalform ist wohl das älteste Ausstattungsstück der Kirche. Es gehört noch zum ersten Kirchenbau und wurde vermutlich schon um 1200 geschaffen. Ein Augenschmaus ist auch der gotische Petrus-Paulus-Schnitzaltar, dessen Schnitzfiguren im Mittelteil um 1420/30 entstanden sind. Frühbarocke Ölgemälde von 1641 zeigen die Christi Passion. In der Turmhalle kann man die zersprungene historische Glocke "Paulus" von 1670 bewundern, ihre Schwesterglocke "Petrus" von 1622 hängt heute noch im Turm.

Die St. Jürgen-Kirche zu Grube – Geschichte in Kastenform

Wahrscheinlich wurde die Gruber Kirche schon in der „Dänenzeit” unter Waldemar II. gebaut, 1232 wurde sie erstmalig urkundlich erwähnt.

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Wahrscheinlich wurde die Gruber Kirche schon in der „Dänenzeit” unter Waldemar II. gebaut, 1232 wurde sie erstmalig urkundlich erwähnt. Die St. Jürgen Kirche liegt auf einem runden Kirchhof, der bis 1809 auch Friedhof war. Teile der in Rotstein erbauten gotischen Kasten-Saalkirche ohne abgesetzten Chor gehen bis in die 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Vermutlich um 1460 wurde die Kirche in großen Bereichen neu errichtet. Aus dieser Zeit stammen auch die Außenmauern mit den gotischen Fenstern und Torbögen sowie der Altar. Der vermutlich in Lübecker Werkstätten gearbeitete Flügelaltar ist geöffnet ein Schnitzaltar und zeigt bei geschlossenen Flügeln wertvolle Tafelmalereien. Im Laufe ihrer Geschichte wurde St. Jürgen aufgrund von Kriegs- und Naturschäden immer wieder um- und angebaut, was Puristen bedauern mögen, die Kirche aber zu einem historischen Baudenkmal mit großer Geschichte macht.

Die Nicolaikirche in Grömitz – die Kirche vom Nikolaus

Die uralte Nicolaikirche wurde um 1230 errichtet. Sie ist dem heiligen Nicolaus von Myra gewidmet, dem Schutzpatron der Fischer, Freund der Kinder und Bedrängten, besser bekannt als der Nikolaus.

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Die uralte Nicolaikirche wurde um 1230 errichtet. Sie ist dem heiligen Nicolaus von Myra gewidmet, dem Schutzpatron der Fischer, Freund der Kinder und Bedrängten, besser bekannt als der Nikolaus. Man sagt, sie wurde erbaut, um die im Kirchspiel lebenden Wenden von ihrer Verehrung der alten Naturgottheiten abzubringen und zum Gehorsam gegen die neue germanische Obrigkeit zu erziehen. Erwähnt wurde sie 1259 in einem Verzeichnis der Kirchen des Bistums Lübeck. Das einschiffige rechteckige Langhaus und der kastenförmige Chor wurden schon im 13. Jahrhundert aus Findlingen erbaut. Der Turm aus Backstein wurde im 15. Jahrhundert ergänzt, vermutlich als Grömitz sein Stadtrecht erhielt. Bis ins 17. Jahrhundert war der Turm noch viel höher als heute, aber im Jahr 1663 blies ein Sturm die Spitze herunter und die durch den Dreißigjährigen Krieg und eine Viehseuche verarmten Grömitzer konnten sich nur ein kleineres Dach leisten. Mokt nix, sagten sich die Grömitzer, dann machen wir es uns binnen schön. Der von Melchior Matz 1734 geschaffene Barockaltar, die einzigartige dreistöckige Taufkrone von anno 1700 und die Rokoko-Kanzel von 1760 zeugen von Geschmack und wiedererlangtem Wohlstand der stolzen Grömitzer. Die Nicolaikirche ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, im Sommer sogar bis 22:00 Uhr.

Museen

Unsere Museen: vorgestern im OstseeFerienLand

Gehen Sie auf einen Ausflug in die Vergangenheit im historischen Dorfmuseum Grube oder auf dem Museumshof Lensahn. Oder zählen Sie die 5.000 Muscheln im Haus der Natur in Cismar.

Dorfmuseum Grube – ein Schlafzimmerblick ins Jahr 1900

Im liebevoll ausgestatteten Dorfmuseum der Gemeinde Grube erfahren Sie zum Beispiel wie man früher schlief, zur Schule ging oder Fische fing.

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Im liebevoll ausgestatteten Dorfmuseum der Gemeinde Grube erfahren Sie zum Beispiel wie man früher schlief, zur Schule ging oder Fische fing. Ein vollständig eingerichtetes Schlafzimmer um 1900 und ein Schulklassenzimmer der 30er Jahre hat der Heimat- und Kulturverein Grube e.V. in seinem Dorfmuseum nachgebaut. Sie lernen, wie früher Fische gefangen oder die berühmten Reetdächer gedeckt wurden. Aber die Sammlung geht noch bis zu unseren Vorfahren zurück. Im Maßstab 1:10 lernen Sie den Alltag der Steinzeitmenschen kennen und bewundern Artefakte der Vorfahren der heutigen Gruber. Wer ornithologisch interessiert ist oder dem möglichen Geheimnis seiner Geburt auf den Grund gehen will, kann mittels einer Videostandleitung zu einem Storchennest der Familie Adebar beim Nestleben zuschauen.

Museumshof Lensahn – wissen, wo das Essen herkommt.

Auf dem 1996 eingerichteten Museumshof Lensahn können Sie historische Landwirtschaft und altes Handwerk erleben, ausprobieren und anfassen.

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Auf dem 1996 eingerichteten Museumshof Lensahn können Sie historische Landwirtschaft und altes Handwerk erleben, ausprobieren und anfassen. Auf dem ehemaligen Prienfeldhof von 1797 wird die ursprüngliche Arbeitsweise auf bäuerlichen Höfen lebendig und durch zahlreiche Erlebnisaktionen verlorengegangene Verbindungen zur Natur wiederbelebt. Durch das sinnliche Erleben, umfassende Wissensvermittlung und praktische (Mit-)Arbeit möchten die rund 400 ehrenamtlichen Mitarbeiter Ihre Beziehung zur Umwelt sensibilisieren und Ihnen die Grundlage unseres Lebens bewusster machen: Gemeinsinn, gesundes Essen, eine vielfältige Natur und eine intakte Umwelt. Auf einem 2,4 km langen Naturpfad lernen Sie zum Beispiel 326 verschiedene Baumsorten und 232 alte Obstsorten kennen, während sich der Nachwuchs beim Kornmahlen, Brotbacken oder im „Tierkinnerstall” austobt. Und nachher genießen Sie in der gemütlichen Gaststube die Speiseklassiker der Holsteiner Küche - frisch und saisonal zubereitet aus den Früchten der Äcker und Gärten des Museumshofes.

Mehr Infos unter: www.museumshof-lensahn.de

Haus der Natur Cismar – Deutschlands größte Muschelausstellung

Mehr als 600.000 Besucher haben seit 1979 die eindrucksvolle Naturkunde-Sammlung des ungewöhnlichen Naturmuseums im 400 Seelen Dorf Cismar bereits besucht – aus gutem Grund.

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Mehr als 600.000 Besucher haben seit 1979 die eindrucksvolle Naturkunde-Sammlung des ungewöhnlichen Naturmuseums im 400 Seelen Dorf Cismar bereits besucht – aus gutem Grund. Mineralien, Versteinerungen, präparierte Vögel und Säugetiere, Insekten, Krebstiere, Korallen und vieles mehr kann man im Haus der Natur – Cismar besichtigen. Ein besonderes Spezialgebiet ist allerdings der Besuchermagnet: Schnecken und Muscheln (Mollusken). Mit mehr als 5000 ausgestellten Arten beherbergt die Sammlung Deutschlands größte "Muschel"-Ausstellung von Schnecken- und Muschelschalen. Von Sandkorngröße bis zu einem Meter Länge in allen Farben und Formen sind hier die Behausungen der Weichtiere zu bestaunen. Viele davon sind echte Raritäten und zum Teil einzigartig in Europa.

Mehr Infos unter: www.hausdernatur.de

Das Geheimnis der Steine